Der Landratsamt Ostalbkreis, Zentrale Bußgeldstelle Baden-Württemberg ist für die Bearbeitung von Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr zuständig. Dazu zählen Geschwindigkeitsverstöße, Abstandsverstöße, Rotlichtverstöße und Handy am Steuer. Bei der Geschwindigkeitsüberschreitung prüft die Behörde den Wert nach Toleranzabzug und ordnet ihn nach Bußgeldkatalog ein (Rechtsgrundlagen: § 3 Abs. 3 StVO, § 24 StVG, BKatV).
Typische innerörtliche Fälle, die wir häufig sehen, sind 23 kmh zu schnell innerorts, 28 kmh zu schnell innerorts oder 31 kmh zu schnell innerorts. Außerorts kommen häufig 24 kmh zu schnell außerorts, 26 kmh zu schnell außerorts und 41 kmh zu schnell außerorts vor. Ab bestimmten Stufen drohen Punkte im Fahreignungsregister und Regelfahrverbote (§ 25 StVG).
Die Aufgaben der Bußgeldstelle Landratsamt Ostalbkreis umfassen die Prüfung des Verstoßes, die Einleitung und Durchführung des Verfahrens sowie die Festsetzung von Verwarnungen, Bußgeldern und Fahrverboten für Verkehrsdelikte in Baden-Württemberg. Neben Geldbußen kann die Behörde auch Punkte in Flensburg eintragen (§ 4 StVG). Wer innerhalb von zwölf Monaten zweimal mit mindestens 26 km/h innerorts oder 26 km/h außerorts auffällt, gilt als Wiederholungstäter; dann kann zusätzlich ein Fahrverbot angeordnet werden.
Für Fahranfänger in der Probezeit in Baden-Württemberg gelten besondere Regelungen. Verstöße werden in sogenannte A- (schwerwiegende) und B-Verstöße (weniger schwerwiegende) unterteilt. Ein A-Verstoß oder zwei B-Verstöße führen zur Verlängerung der Probezeit und verpflichten zur Teilnahme an einem Aufbauseminar. Bei weiteren Verstößen können zusätzliche Maßnahmen bis hin zum Entzug der Fahrerlaubnis folgen.
Behörde | Abteilung | ||
---|---|---|---|
Bußgeldstelle Aalen | Landratsamt Ostalbkreis, Zentrale Bußgeldstelle | ||
Stadt, Bundesland | Aalen, Baden-Württemberg | ||
Link zur Behörde | 🌐 Bußgeldstelle Landratsamt Ostalbkreis | ||
Telefon | 📞 07361-50 35 51 4 | ||
Fax | 📠 07361-50 35 85 51 4 | ||
Die Angaben sind ohne Gewähr. |
Bekannt ist die Bußgeldstelle Landratsamt Ostalbkreis vor allem für Verfahren nach Geschwindigkeitsverstößen. Viele Autofahrer aus Baden-Württemberg oder die Baden-Württemberg durchfahren erhalten ihre Anhörung wegen Messungen auf bestimmten Straßenabschnitten.
Die Bußgeldstelle Landratsamt Ostalbkreis führt in Baden-Württemberg regelmäßig Geschwindigkeitsmessungen auf folgenden Bundesfernstraßen durch:
Strecke | Standort | Fahrtrichtung | |
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B29 | Aalen | Heidenheim | zum Blitzer |
Auswahl ist ohne Gewähr. Weitere Messstellen sind möglich. |
Wer auf diesen Bundesfernstraßen in Baden-Württemberg zu schnell unterwegs ist und dabei geblitzt wird, muss mit einem Verfahren durch die Bußgeldbehörde Landratsamt Ostalbkreis rechnen. In der Regel verschickt die Behörde zunächst eine Anhörung im Bußgeldverfahren, auf die anschließend der eigentliche Bußgeldbescheid folgt. Neben einem Bußgeld können auch Punkte in Flensburg oder – bei besonders hohen Geschwindigkeitsüberschreitungen – Fahrverbote die Folge sein.
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Zum Bußgeld-CheckDer Landratsamt Ostalbkreis – Abteilung Zentrale Bußgeldstelle Baden-Württemberg versucht mit dem Anhörungsschreiben in erster Linie, den tatsächlichen Fahrer oder die Fahrerin zu ermitteln – insbesondere dann, wenn anhand der Beweismittel (z. B. Blitzerfoto) keine eindeutige Identifikation möglich ist. Als Halterin oder Halter des Fahrzeugs bist du bezüglich der Ordnungswidrigkeit im Straßenverkehr in Baden-Württemberg laut § 111 Absatz 1 OWiG zur Mitwirkung verpflichtet, musst dich jedoch nicht zur Tat selbst äußern. Das Aussageverweigerungsrecht gemäß § 55 Absatz 1 StPO gilt insbesondere, wenn du dich selbst oder nahe Angehörige durch eine Aussage belasten würdest.
In der Praxis kommt es aber vor, dass die Bußgeldstelle Baden-Württemberg in den Anhörungsschreiben oder Zeugenfragebogen unvollständige oder fehlerhafte Angaben machen – etwa bei der Rechtsgrundlage (z. B. falscher Paragraph oder fehlende Bezeichnung der Ordnungswidrigkeit nach § 66 OWiG), der gesetzten Frist oder der Beschreibung des Tatvorwurfs. Solche formalen Fehler können die Verteidigungschancen deutlich verbessern – vor allem, wenn frühzeitig anwaltlicher Rat eingeholt wird.
Der Landratsamt Ostalbkreis – Abteilung Zentrale Bußgeldstelle Baden-Württemberg versendet die Anhörung im Bußgeldverfahren ausschließlich in klassischer Form per Post und bietet derzeit keine Online-Anhörung auf digitalen Portalen wie anhoerung-online.de anhoerung24.de, owi-Onlinezugang oder über das OWI-Portal an. Betroffene erhalten ein schriftliches Anhörungsschreiben, das sie ausfüllen und zurücksenden müssen.
Für Rückfragen oder Mitteilungen zur Anhörung kannst du dich auch direkt an die Bußgeldstelle Aalen wenden. Die Behörde ist per E-Mail unter bussgeldstelle@ostalbkreis.de erreichbar, sowie telefonisch unter 07361-50 35 51 4 oder per Fax unter 07361-50 35 85 51 4.
In Aalen, Schwäbisch Gmünd, Abtsgmünd, Ellwangen (Jagst), Ellenberg, Unterschneidheim, Bopfingen, Essingen oder Heubach registriert Der Landratsamt Ostalbkreis, Zentrale Bußgeldstelle täglich eine Vielzahl an Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung (StVO). Die Bußgeldstelle in Aalen ist für die Sanktionierung dieser Ordnungswidrigkeiten zuständig. Besonders häufig fallen folgende Delikte auf:
Geschwindigkeitsüberschreitungen zählen in Baden-Württemberg zu den häufigsten Gründen für Bußgeldverfahren im Straßenverkehr. Besonders auf Landstraßen und Autobahnen sind Überschreitungen wie 130 km/h in einer 100er-Zone, 131 km/h in einer 100er-Zone oder Verstöße wie 165 km/h in einer 130er-Zone, 170 km/h in einer 130er-Zone keine Seltenheit.
Auch innerhalb geschlossener Ortschaften sind hohe Überschreitungen wie 21 km/h, 23 km/h, 25 km/h, 26 km/h oder 28 km/h in Baden-Württemberg keine Ausnahme. Wer innerorts in Aalen, Schwäbisch Gmünd, Abtsgmünd, Ellwangen (Jagst), Ellenberg, Unterschneidheim, Bopfingen, Essingen oder Heubach mit 31 km/h zu schnell unterwegs ist, muss mit einem Fahrverbot von einem Monat rechnen.
Das Überfahren roten Ampel in Aalen, Schwäbisch Gmünd, Abtsgmünd, Ellwangen (Jagst), Ellenberg, Unterschneidheim, Bopfingen, Essingen oder Heubach ist nicht nur ein erheblicher Regelverstoß, sondern zählt auch zu den gefährlichsten Verhaltensweisen im Straßenverkehr. Schon bei wenigen Sekunden Rotlicht drohen hohe Bußgelder, Punkte und in schwereren Fällen ein Fahrverbot. Die Sanktionen steigen zusätzlich, wenn durch das Verhalten andere Verkehrsteilnehmer gefährdet wurden.
Auf Autobahnen und Schnellstraßen in Baden-Württemberg muss ein ausreichender Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug eingehalten werden – meist gilt: „halber Tacho“ in Metern. Bei einer Unterschreitung drohen Bußgelder, Punkte sowie in bestimmten Fällen ein Fahrverbot. Abstandsmessungen erfolgen oft durch spezielle Kamerasysteme auf Brücken. Mehr über Abstandsverstöße.
Die Nutzung eines Mobiltelefons während der Fahrt in Aalen oder Baden-Württemberg – egal ob Telefonieren oder Tippen – stellt eine erhebliche Ablenkung dar und ist streng verboten. Wer mit dem Handy in der Hand am Steuer erwischt wird, muss mit einem Bußgeld von mindestens 100 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen. Weitere Details Handy am Steuer.
Der Landratsamt Ostalbkreis, Abteilung Zentrale Bußgeldstelle, übernimmt alle wesentlichen Verfahrensschritte im Rahmen des Ordnungswidrigkeitenrechts:
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Zum Bußgeld-CheckSowohl die Anhörung aus als auch der Zeugenfragebogen aus Baden-Württemberg sind formal genau geregelt und müssen bestimmte Angaben enthalten. Diese Angaben dienen nicht nur der rechtlichen Absicherung der Bußgeldbehörde Aalen, sondern auch dem Schutz deiner Rechte als Betroffene*r. In der Regel findest du in den Schreiben aus Baden-Württemberg folgende Informationen:
Auch wenn die Anhörung aus Baden-Württemberg auf den ersten Blick wie ein einfacher Fragebogen wirkt, solltest du ihn ernst nehmen. Unbedachte oder unvollständige Angaben können sich im weiteren Verfahren negativ auswirken – vor allem dann, wenn ein Fahrverbot oder Punkte in Flensburg im Raum stehen. Bei Unklarheiten oder Unsicherheit über deine Rechte empfehlen wir, vor Abgabe einer Stellungnahme juristischen Rat einzuholen.
Nach § 55 Abs. 2 OWiG in Verbindung mit § 136 Abs. 1 Satz 2 StPO ist die Ermittlungsbehörde Baden-Württemberg (Der Landratsamt Ostalbkreis) verpflichtet, betroffene Personen darüber zu informieren, dass es ihnen freisteht, sich zur Sache zu äußern oder keine Angaben zu machen. Diese Belehrung dient dem Schutz der Selbstbestimmung und der Rechte der Betroffenen im Verfahren.
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Wichtig: Auch wenn der Einspruch formal formlos möglich ist, solltest du keinesfalls ohne vorherige anwaltliche Beratung handeln. Ein unbegründeter oder unstrategisch eingelegter Einspruch kann sich negativ auf das Verfahren auswirken – insbesondere, wenn du ohne Akteneinsicht oder rechtliches Wissen vorschnell reagierst. Ohne fundierte Begründung besteht die Gefahr, dass der Einspruch gegen die Bußgeldstelle Baden-Württemberg zurückgewiesen wird oder unnötige Kosten verursacht.
Ein spezialisierter Verkehrsrechtsanwalt prüft zunächst die Erfolgsaussichten eines Einspruchs – zum Beispiel im Hinblick auf mögliche Messfehler, Formfehler oder Verstöße im Verfahren. Erst nach einer fundierten Analyse kann sinnvoll entschieden werden, ob ein Einspruch eingereicht wird – und wie dieser begründet wird.
Wir empfehlen dir daher, unbedingt vor Ablauf der Einspruchsfrist anwaltliche Unterstützung in Anspruch zu nehmen.
Wichtig: In vielen Fällen weist die Bußgeldstelle Landratsamt Ostalbkreis – Abteilung Zentrale Bußgeldstelle Einsprüche ohne anwaltliche Begründung pauschal zurück. Ein erfahrener Rechtsanwalt kann nicht nur die Erfolgsaussichten realistisch einschätzen, sondern auch Akteneinsicht beantragen und formgerechte Einwendungen formulieren. Dadurch steigen die Chancen erheblich, das Verfahren erfolgreich anzufechten oder eine Einstellung zu erreichen.