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Alkohol am Steuer 2026: Promillegrenzen, Strafen & Entzug der Fahrerlaubnis

Geprüft von Fachanwalt für Verkehrsrecht Yves Junker
Fachlich geprüft & verifiziert
Fachanwalt für Verkehrsrecht & ADAC-Vertragsanwalt

Kurz gesagt: Ab 0,5 Promille ist eine Autofahrt eine Ordnungswidrigkeit (500 €, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot), ab 1,1 Promille immer eine Straftat mit Geldstrafe, Entziehung der Fahrerlaubnis und Sperrfrist, ab 1,6 Promille kommt die MPU zwingend dazu. Schon ab 0,3 Promille wird die Fahrt zur Straftat, wenn Ausfallerscheinungen oder ein Unfall hinzukommen. Für Fahranfänger in der Probezeit und unter 21 gilt 0,0 Promille, für E-Scooter dieselben Regeln wie fürs Auto, auf dem Fahrrad wird es ab 1,6 Promille strafbar. Bei einer Kontrolle: Personalien angeben, sonst nichts – erst Akteneinsicht, dann Aussage.

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Alkohol am Steuer: Ab wann ist es verboten?

Welche Grenzen gelten für Alkohol am Steuer – und was passiert an jeder Schwelle?

Alkohol am Steuer ist in Deutschland nicht erst ab einem festen Wert verboten, sondern in Stufen: Das Recht kennt fünf Schwellen. 0,0 Promille gilt für Fahranfänger in der Probezeit und Fahrer unter 21 (§ 24c StVG). 0,3 Promille ist die Untergrenze der relativen Fahruntüchtigkeit: Ab hier ist die Fahrt eine Straftat, wenn Ausfallerscheinungen oder ein Unfall hinzukommen. 0,5 Promille ist die Grenze zur Ordnungswidrigkeit nach § 24a StVG – auch ohne jede Auffälligkeit. 1,1 Promille ist die absolute Fahruntüchtigkeit: Ab hier ist jede Fahrt eine Straftat nach § 316 StGB, unabhängig davon, wie sicher man sich fühlte. Und 1,6 Promille ist die Grenze der Fahrerlaubnisbehörde, ab der eine MPU vor der Neuerteilung zwingend ist. Innerhalb einer Stufe ist die Sanktion gleich – 0,6 und 1,0 Promille werden gleich behandelt; für jeden Wert haben wir die Rechtslage auf einer eigenen Seite aufbereitet:

Was ist der Unterschied zwischen Ordnungswidrigkeit und Straftat?

Mehr als die Höhe der Zahlung. Bei der Ordnungswidrigkeit (0,5 bis 1,09 Promille ohne Auffälligkeiten) erhalten Sie einen Bußgeldbescheid der Bußgeldstelle: 500 € beim ersten Mal, zwei Punkte, ein Monat Fahrverbot, nach dem der Führerschein automatisch zurückkommt; bei Wiederholung 1.000 bzw. 1.500 € und drei Monate. Bei der Straftat (ab 1,1 Promille, oder ab 0,3 mit Ausfallerscheinungen) ermittelt die Staatsanwaltschaft: Es folgen ein Strafbefehl oder eine Anklage, eine Geldstrafe in Tagessätzen – für Ersttäter typisch 30 bis 60 –, die Entziehung der Fahrerlaubnis mit einer Sperrfrist von sechs Monaten bis fünf Jahren, drei Punkte und ein Eintrag im Bundeszentralregister. Bei Gefährdung anderer oder einem Unfall greift § 315c StGB mit bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe.

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Alkohol am Steuer: Fahrverbot oder Entziehung der Fahrerlaubnis?

Wann bekomme ich den Führerschein automatisch zurück – und wann nicht?

Das Fahrverbot ist die Folge der Ordnungswidrigkeit: Sie geben den Führerschein für ein bis drei Monate ab und erhalten ihn danach ohne Antrag zurück. Ersttäter dürfen den Beginn innerhalb von vier Monaten nach Rechtskraft selbst wählen (§ 25 Abs. 2a StVG) – etwa in den Urlaub legen. Die Entziehung der Fahrerlaubnis ist die Folge der Straftat (§ 69 StGB): Die Fahrerlaubnis erlischt, das Gericht setzt eine Sperrfrist von sechs Monaten bis fünf Jahren fest (§ 69a StGB), und danach müssen Sie die Fahrerlaubnis bei der Behörde neu beantragen – mit allen Prüfungen, die diese verlangt, ab 1,6 Promille mit MPU. Bei Ersttätern um 1,1 Promille sind Sperrfristen von neun bis zwölf Monaten üblich; die Zeit der vorläufigen Entziehung, in der die Polizei den Führerschein schon nach der Kontrolle beschlagnahmt hat, wird angerechnet.

Lässt sich die Sperrfrist verkürzen?

Ja. Das Gericht kann die Sperre nachträglich abkürzen (§ 69a Abs. 7 StGB), wenn Sie nachweisen, dass Sie nicht mehr ungeeignet sind – in der Praxis durch belegte Abstinenz und die Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Maßnahme. Wer damit unmittelbar nach der Kontrolle beginnt, verkürzt die Zeit ohne Führerschein oft um mehrere Monate und ist zugleich auf eine mögliche MPU vorbereitet. Details zur Wahl des richtigen Zeitpunkts: Fahrverbot umgehen – die legalen Wege.

Alkohol am Steuer ab 0,3 Promille: Was sind Ausfallerscheinungen?

Wieso kann ich schon mit 0,3 Promille bestraft werden?

Weil § 316 StGB nicht an einen festen Wert anknüpft, sondern an die Fahruntüchtigkeit. Ab 1,1 Promille wird sie unwiderlegbar vermutet; darunter muss sie bewiesen werden – und das geschieht über Ausfallerscheinungen: Schlangenlinien, verzögerte Reaktion an der Ampel, unsicheres Fahren in Kurven, Missachtung von Vorfahrt oder Rotlicht, ein Unfall ohne erkennbare andere Ursache. Ab 0,3 Promille reicht ein solcher Fehler, um aus der Fahrt eine Straftat mit Entziehung der Fahrerlaubnis zu machen; im Bereich zwischen 0,5 und 1,09 macht er aus der Ordnungswidrigkeit eine Straftat. Auch das Verhalten in der Kontrolle zählt: lallende Sprache, gerötete Augen, unsicherer Gang – alles, was der Beamte im Protokoll vermerkt.

Wie wehrt man sich gegen den Vorwurf der Ausfallerscheinungen?

Indem man ihn nicht selbst bestätigt und die Akte lesen lässt. Nervosität, Müdigkeit, ein Handgriff zum Navi oder eine schlecht ausgeleuchtete Straße sind keine alkoholbedingten Ausfallerscheinungen – ein Verteidiger prüft, ob das Protokoll den Zusammenhang zum Alkohol wirklich belegt oder nur behauptet. Gerade in dieser Zone entscheidet die Akte darüber, ob es beim Bußgeld bleibt oder die Fahrerlaubnis entzogen wird. Details: 0,3 Promille, 0,9 Promille, 1,0 Promille.

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Alkohol am Steuer in der Probezeit und unter 21: Null Toleranz

Was gilt für Fahranfänger?

Für Fahranfänger in der Probezeit und für alle Fahrer unter 21 Jahren gilt beim Führen eines Kraftfahrzeugs die 0,0-Promille-Grenze (§ 24c StVG): 250 € Bußgeld, ein Punkt, ein A-Verstoß mit Verlängerung der Probezeit um zwei Jahre und ein Aufbauseminar. Ab 0,5 Promille kommen die allgemeinen Sanktionen dazu, ab 0,3 mit Auffälligkeiten die Straftat – und eine Straftat in der Probezeit führt zur Entziehung der gerade erst erworbenen Fahrerlaubnis. Ein zweiter A-Verstoß zieht eine verkehrspsychologische Beratung nach sich, ein dritter die Entziehung. Die 0,0-Regel gilt auch auf dem E-Scooter, nicht aber auf dem Fahrrad.

Alkohol auf E-Scooter, Fahrrad und Pedelec: Welche Grenzen gelten?

Gilt auf dem E-Scooter die Fahrrad-Grenze?

Nein. Der E-Scooter ist ein Kraftfahrzeug (Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung), und es gelten exakt die Regeln des Autos: 0,5-Promille-Grenze, Straftat ab 1,1 Promille, 0,0 in der Probezeit. Die Entziehung der Fahrerlaubnis nach einer E-Scooter-Fahrt trifft den Pkw-Führerschein – die Gerichte machen hier keine Ausnahme. Dasselbe gilt für S-Pedelecs (bis 45 km/h) und E-Bikes, die ohne Treten fahren. Ein Pedelec mit Unterstützung bis 25 km/h zählt dagegen als Fahrrad.

Und auf dem Fahrrad?

Für Radfahrer gibt es keine 0,5-Grenze; strafbar wird die Fahrt ab 1,6 Promille (absolute Fahruntüchtigkeit für Radfahrer) oder ab 0,3 Promille mit Ausfallerscheinungen oder Unfall. Das Gericht entzieht bei einer Fahrradfahrt in der Regel nicht die Fahrerlaubnis, kann aber ein Fahrverbot verhängen; die Fahrerlaubnisbehörde ordnet ab 1,6 Promille aber meist eine MPU an, ohne die die Pkw-Fahrerlaubnis entzogen wird. Der vollständige Vergleich: Promillegrenzen für Auto, E-Scooter und Fahrrad.

MPU nach Alkohol am Steuer: Wann sie droht und wie man sie besteht

Wann ordnet die Behörde eine MPU an?

Die medizinisch-psychologische Untersuchung ist keine Strafe des Gerichts, sondern eine Maßnahme der Fahrerlaubnisbehörde bei Zweifeln an der Eignung. Zwingend ist sie ab 1,6 Promille (§ 13 FeV) – beim ersten Mal, mit jedem Fahrzeug, auch nach einer Fahrradfahrt. Zwischen 1,1 und 1,6 Promille kann sie angeordnet werden, wenn der Fahrer trotz des hohen Werts keine Ausfallerscheinungen zeigte; das Bundesverwaltungsgericht wertet das als Hinweis auf Alkoholgewöhnung (Urteil vom 17.03.2021 – 3 C 3.20). Bei wiederholten Alkoholverstößen ab 0,5 Promille ist die MPU ebenfalls die Regel.

Wie läuft die MPU ab, und was wird verlangt?

Die Untersuchung besteht aus einem medizinischen Teil (Laborwerte, körperliche Untersuchung), einem Leistungstest und dem psychologischen Gespräch, in dem Sie glaubhaft machen müssen, dass sich Ihr Umgang mit Alkohol verändert hat. Verlangt werden in der Regel ein Jahr belegte Abstinenz (Haaranalysen oder Urinscreenings) oder bei geringeren Werten kontrolliertes Trinken, dazu die Aufarbeitung der Vorgeschichte. Wer erst nach der Sperrfrist mit den Nachweisen beginnt, verliert ein weiteres Jahr – die Vorbereitung gehört deshalb an den Anfang des Verfahrens, nicht an dessen Ende.

Strafe für Alkohol am Steuer: Strafbefehl und Tagessätze

Wie wird die Geldstrafe berechnet?

Bei einer Straftat nach § 316 StGB erhalten Ersttäter meist einen Strafbefehl – ein schriftliches Urteil ohne Verhandlung, gegen das zwei Wochen Einspruch möglich ist. Die Geldstrafe wird in Tagessätzen verhängt: Die Anzahl richtet sich nach der Schuld (bei 1,1 bis 1,5 Promille typisch 30 bis 60, darüber 60 bis 90), die Höhe eines Tagessatzes nach dem Nettoeinkommen (ein Dreißigstel des Monatsnetto). Bei 2.500 € netto und 40 Tagessätzen sind das rund 3.300 €, bei 4.000 € netto etwa 5.300 €. Bis 90 Tagessätze und ohne weitere Vorstrafe erscheint die Verurteilung nicht im Führungszeugnis. Dazu kommen die Verfahrenskosten, die Kosten der Blutentnahme und später die Gebühren für Neuerteilung und MPU. Wie ein Strafverfahren abläuft: Ablauf des Strafverfahrens.

Zahlt die Kfz-Versicherung bei einem Alkoholunfall?

Wer trägt den Schaden?

Die Kfz-Haftpflicht reguliert den Schaden des Unfallgegners in jedem Fall – das Opfer soll nicht unter der Trunkenheit des Fahrers leiden. Sie kann aber beim Fahrer Regress nehmen: bis zu 5.000 € bei einer Alkoholfahrt, bei zusätzlichen Obliegenheitsverletzungen (etwa Unfallflucht) bis zu 10.000 €. Die Vollkasko darf die Leistung für den eigenen Schaden wegen grober Fahrlässigkeit kürzen – bei absoluter Fahruntüchtigkeit ab 1,1 Promille häufig auf null, bei niedrigeren Werten anteilig. Auch die Insassenunfall- und Rechtsschutzversicherung prüfen Ausschlüsse. Wer nach einem Unfall den Ort verlässt, riskiert zusätzlich eine Strafbarkeit wegen Unfallflucht.

Alkoholkontrolle: Was Sie sagen müssen – und was nicht

Muss ich pusten?

Den Atemtest am Straßenrand dürfen Sie ablehnen – er ist freiwillig und dient nur dem Anfangsverdacht. Verwertbar für eine Ordnungswidrigkeit ist erst die Messung mit einem geeichten Gerät auf der Wache (Wartezeit von 20 Minuten, Doppelmessung); für eine Straftat zählt nur die Blutentnahme, die bei Verdacht nach § 81a StPO angeordnet werden kann. Sie müssen sie dulden, aber die Anordnung muss dokumentiert sein.

Was sollte ich sagen?

Ihre Personalien – sonst nichts. Keine Angaben dazu, was, wann und wie viel Sie getrunken haben, keine Angaben dazu, ob Sie gefahren sind. Sätze wie "nur zwei Bier" werden als Vorsatz gewertet und schließen einen Nachtrunk-Einwand aus; die Rückrechnung vom Zeitpunkt der Blutentnahme auf den Fahrzeitpunkt folgt Regeln, die zu Ihren Gunsten ausgelegt werden müssen, und ein Nachtrunk nach der Fahrt kann den Wert erklären. Auch den Anhörungsbogen und Portale wie Anhoerung24 füllen Sie nicht selbst aus. Gegen einen Bußgeldbescheid läuft eine zweiwöchige Einspruchsfrist (§ 67 OWiG), gegen einen Strafbefehl ebenfalls – der Anwalt nutzt sie für die Akteneinsicht.

Alkohol am Steuer: Wann ist anwaltliche Hilfe sinnvoll?

Sobald Post von Polizei, Bußgeldstelle oder Staatsanwaltschaft kommt – und bei jedem Wert ab 0,5 Promille. Der Verteidiger beantragt Akteneinsicht und prüft, was Sie selbst nicht sehen: die Anordnung und Dokumentation der Blutentnahme, die Rückrechnung, die Eichung und Wartezeit der Atemmessung, die Belehrung, die protokollierten Ausfallerscheinungen. Häufig wird aus der Straftat eine Ordnungswidrigkeit, aus dem Fahrverbot eine höhere Geldbuße oder aus einer langen Sperrfrist eine kürzere. Wo die Messung hält, plant er mit Ihnen den Weg zurück zum Führerschein – Abstinenznachweise, Beratung, MPU-Vorbereitung. Eine Verkehrsrechtsschutzversicherung übernimmt die Kosten in Bußgeldsachen in der Regel, in Strafsachen zumindest die Erstberatung und bei Fahrlässigkeit die Verteidigung.

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FAQ: Häufige Fragen zu Alkohol am Steuer

Ab wann ist Alkohol am Steuer eine Straftat?

Ab 1,1 Promille immer (absolute Fahruntüchtigkeit, § 316 StGB) – auch bei fehlerfreier Fahrt. Bereits ab 0,3 Promille wird die Fahrt zur Straftat, wenn Ausfallerscheinungen wie Schlangenlinien, verzögerte Reaktion oder ein Unfall hinzukommen. Zwischen 0,5 und 1,09 Promille ohne Auffälligkeiten bleibt es bei einer Ordnungswidrigkeit.

Was kostet Alkohol am Steuer beim ersten Mal?

Bei 0,5 bis 1,09 Promille ohne Ausfallerscheinungen: 500 € Bußgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot. Ab 1,1 Promille eine Geldstrafe von typischerweise 30 bis 60 Tagessätzen (ein Tagessatz entspricht einem Dreißigstel des Nettoeinkommens), dazu Entziehung der Fahrerlaubnis mit Sperrfrist und 3 Punkte.

Was ist der Unterschied zwischen Fahrverbot und Entziehung der Fahrerlaubnis?

Beim Fahrverbot (Ordnungswidrigkeit) geben Sie den Führerschein für ein bis drei Monate ab und bekommen ihn danach automatisch zurück. Bei der Entziehung (Straftat) erlischt die Fahrerlaubnis; nach der Sperrfrist müssen Sie sie neu beantragen – ab 1,6 Promille erst nach bestandener MPU.

Ab wann droht die MPU?

Zwingend ab 1,6 Promille (§ 13 FeV), auch beim ersten Mal und auch nach einer Fahrradfahrt. Zwischen 1,1 und 1,6 Promille kann die Behörde eine MPU anordnen, wenn Sie trotz des hohen Werts keine Ausfallerscheinungen zeigten. Bei wiederholten Verstößen ab 0,5 Promille ebenfalls.

Darf ich auf dem E-Scooter betrunken fahren?

Nein. E-Scooter sind Kraftfahrzeuge – es gelten dieselben Grenzen wie im Auto: 0,5-Promille-Grenze, Straftat ab 1,1 Promille, 0,0 Promille in der Probezeit. Die Entziehung der Fahrerlaubnis trifft den Pkw-Führerschein. Beim Fahrrad liegt die Grenze zur absoluten Fahruntüchtigkeit bei 1,6 Promille.

Kann ich die Blutentnahme verweigern?

Den freiwilligen Atemtest an der Straße dürfen Sie ablehnen. Eine Blutentnahme kann die Polizei bei Verdacht auf eine Straftat nach § 81a StPO anordnen; Widerstand ist strafbar. Die Anordnung muss aber dokumentiert sein – das prüft Ihr Anwalt in der Akte.

Wie lange baut sich Alkohol ab?

Etwa 0,1 bis 0,15 Promille pro Stunde. Kaffee, Schlaf oder Bewegung beschleunigen den Abbau nicht. Wer um Mitternacht 1,5 Promille hat, ist morgens um sieben noch nicht fahrtüchtig – Restalkohol ist eine der häufigsten Ursachen für Alkoholfahrten am Morgen.

Zahlt die Kfz-Versicherung bei einem Alkoholunfall?

Die Haftpflicht reguliert den Schaden des Unfallgegners, kann aber bis zu 5.000 € vom Fahrer zurückfordern. Die Vollkasko darf die Leistung für den eigenen Schaden wegen grober Fahrlässigkeit kürzen – bei absoluter Fahruntüchtigkeit häufig bis auf null.

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Der Promillewert steht fest – das Ergebnis des Verfahrens nicht.

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